Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

philstar+1reuters+1philstar+1Ein Erdbeben der Stärke 7,8 erschütterte am Montagmorgen die Küste von Mindanao im Süden der Philippinen, tötete mindestens 37 Menschen und verletzte Hunderte, während Rettungsteams am Dienstag weiter nach Überlebenden suchten.
Das Amt für Zivilschutz bestätigte am Dienstagmorgen, dass die Zahl der Todesopfer auf 37 gestiegen sei, wobei 33 Todesfälle in Region 12 und vier in Region 11 verzeichnet wurden. Der Sprecher des Zivilschutzes, Junie Castillo, sagte, die Mehrheit der Todesfälle sei durch herabstürzende Trümmer, eingestürzte Gebäude und Erdrutsche verursacht worden. Allein in Region 12 wurden mindestens 456 Verletzte gemeldet, und vier Personen blieben vermisst. Das Erdbeben betraf mehr als 17.000 Familien in der gesamten Region.philstar+1
Das Beben ereignete sich laut dem U.S. Geological Survey gegen 7:37 Uhr Ortszeit in einer Tiefe von etwa 35 Kilometern, etwa 20 Meilen südwestlich der Stadt Maasim in der Provinz Sarangani. Es war das stärkste Erdbeben, das den Archipel seit einem Beben der Stärke 7,9 im Moro-Golf im Jahr 1976 traf.cnn+3
Ein durch das Beben ausgelöster Erdrutsch begrub Häuser in der Bergstadt Glan in der Provinz Sarangani und tötete 13 Dorfbewohner, so der Katastrophenschutzbeamte der Provinz, Rene Punzalan. Sieben Menschen starben in General Santos City, wo mehrere kleine Gebäude, darunter ein Restaurant, einstürzten.cbsnews+2
Das Erdbeben löste Tsunami-Warnungen auf den Philippinen, in Indonesien, Malaysia und Japan aus. Wellen von bis zu 1,4 Metern wurden in der Stadt Kiamba in Sarangani aufgezeichnet, während 0,9 Meter hohe Wellen die Provinzen Sultan Kudarat und Sarangani trafen. Ein 0,8 Meter hoher Tsunami wurde vor der indonesischen Insel Sulawesi gemessen, und 0,3 Meter hohe Wellen erreichten Palau. Die japanische Wetterbehörde registrierte Wellen von fast 20 Zentimetern auf der abgelegenen Insel Chichijima.reuters+4
Das Pacific Tsunami Warning Center teilte mit, dass die unmittelbare Bedrohung etwa fünf Stunden nach dem Beben weitgehend abgeklungen sei, und die philippinischen Behörden hoben ihre Tsunami-Warnung am Montagnachmittag auf. Es wurden über 200 Nachbeben registriert, wobei das stärkste eine Stärke von 6,7 erreichte.latimes+2
Präsident Ferdinand Marcos Jr. ordnete alle zuständigen Regierungsbehörden an, sofort zu handeln, um Evakuierungen und Rettungsaktionen zu erleichtern. Das Ministerium für soziale Wohlfahrt und Entwicklung mobilisierte über 1,1 Millionen Lebensmittelpakete für den Einsatz in den betroffenen Gebieten.mb+1
Frankreich, China, Israel, Japan und die Vereinigten Staaten gehörten zu den Nationen, die nach der Katastrophe Unterstützung und Hilfe anboten. Die philippinische Regierung setzte den Unterricht auf ganz Mindanao aus, während die Behörden die Küstenbewohner aufforderten, angesichts der anhaltenden Nachbeben wachsam zu bleiben.mb+1