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bloombergforbesbloomberg+1Liang Wenfeng, der 40-jährige Gründer des chinesischen KI-Startups DeepSeek, ist laut dem Bloomberg Billionaires Index zum reichsten KI-Gründer der Welt aufgestiegen, mit einem Nettovermögen von 36 Milliarden Dollar. Der Anstieg, der sein zuvor geschätztes Vermögen von 16,7 Milliarden Dollar mehr als verdoppelt, wurde durch DeepSeeks wegweisende erste externe Finanzierungsrunde im Juni vorangetrieben.bloomberg+1
Dieses Vermögen platziert Liang nun deutlich über dem OpenAI-Präsidenten Greg Brockman, dessen Anteil an dem ChatGPT-Entwickler etwa 25,5 Milliarden Dollar wert ist, und dem Anthropic-Mitgründer Dario Amodei, dessen Anteile auf etwa 8 Milliarden Dollar geschätzt werden. Damit gehört Liang auch zu den zehn reichsten Personen Chinas.economictimes+3
DeepSeek nahm in seiner ersten externen Finanzierungsrunde mehr als 50 Milliarden Yuan, oder etwa 7,4 Milliarden Dollar, ein, was das in Hangzhou ansässige Unternehmen mit über 50 Milliarden Dollar bewertete. Liang selbst war der größte Investor und steuerte etwa 20 Milliarden Yuan seines eigenen Kapitals bei. Tencent verpflichtete sich zu etwa 10 Milliarden Yuan, während der Batterieriese CATL Contemporary Amperex Technology Co., Limited etwa 5 Milliarden Yuan investierte, was sie zu den beiden größten externen Geldgebern macht. Weitere Teilnehmer waren NetEase , JD.com , IDG Capital und der staatlich unterstützte National Artificial Intelligence Industry Investment Fund Chinas.reuters+4
Die Struktur des Deals erregte ebenso viel Aufmerksamkeit wie die eingeworbene Summe. Wie Forbes berichtete, erwarben die meisten Investoren keine direkten Anteile an DeepSeek, sondern legten ihr Kapital in eine von Liang kontrollierte Kommanditgesellschaft ein, mit einer fünfjährigen Sperrfrist und ohne Stimmrechte. Die einzige Ausnahme bildete der nationale KI-Fonds Chinas, der direkt investierte und sich Stimmrechte sicherte – ein Zugeständnis, das Analysten als einen Sitz für Peking am Verhandlungstisch interpretierten.youtube+1
Liang war 2015 Mitbegründer von High-Flyer Capital Management, einem quantitativen Hedgefonds. Der Fonds erzielte laut Bloomberg im Jahr 2025 eine durchschnittliche Rendite von fast 57 Prozent. Er nutzte die Gewinne aus High-Flyer, um 2023 DeepSeek zu starten. Das Unternehmen trat im Januar 2025 mit seinem R1-Modell auf die globale Bühne, das eine Leistung vergleichbar mit OpenAI's ChatGPT zu einem Bruchteil der Kosten versprach. Die Veröffentlichung erschütterte vorübergehend die Märkte und ließ die Aktien von Nvidia und anderen KI-bezogenen Unternehmen stark fallen.forbes+2
Liang hält laut dem chinesischen Unternehmensregister Qichacha schätzungsweise 84 Prozent der Anteile an DeepSeek. Da das Unternehmen nun je nach Schätzung zwischen 50 und 59 Milliarden Dollar wert ist, bildet diese kontrollierende Position den Großteil seines Vermögens – ein Anteil, den er bisher nicht verwässern wollte.bloomberg+2