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wsjforbes+1ndtv+1Die Bollywood-Filmemacherin Farah Khan hat sich hinter das neue Michael-Jackson-Biopic „Michael“ gestellt und die Academy dazu aufgerufen, Hauptdarsteller Jaafar Jackson einen Oscar zu verleihen – auch wenn Kritiker den Film verrissen haben. Die Unterstützung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Film am Eröffnungswochenende Kassenrekorde brach und weltweit geschätzte 217,4 Millionen US-Dollar einspielte.
Khan teilte am Samstag auf Instagram ein altes Foto von sich mit dem verstorbenen King of Pop und schrieb: „Anmerkung… Kritiker sind in jedem Land Idioten! Geht euch MICHAEL ansehen!! Und bitte, gebt @jaafarjackson nächstes Jahr den Oscar!“ Später fügte sie in ihrer Instagram-Story hinzu: „Dieser Film ist für uns Fans und nicht für die Kritiker. Ich liebe Michael.“ndtv+1
Der Film, bei dem Antoine Fuqua Regie führte und dessen Drehbuch von John Logan stammt, feierte am 24. April weltweit Premiere. In der Hauptrolle ist Jaafar Jackson, Michael Jacksons Neffe, zu sehen, an der Seite von Colman Domingo als Joe Jackson, Nia Long als Katherine Jackson und Miles Teller. Auf Rotten Tomatoes lag der Kritiker-Score vor der Veröffentlichung bei nur 32 Prozent, während das Publikum deutlich positiver reagierte und einen Zuschauer-Score von 96 Prozent vergab – laut Forbes der höchste, der jemals für ein Biopic auf der Plattform erzielt wurde.thenewsmill+4
Trotz der kritischen Aufnahme strömten die Zuschauer in Scharen in die Kinos. Laut dem Wall Street Journal News Corp spielte der von Lionsgate Lions Gate Entertainment Corp. vertriebene Film an seinem Eröffnungswochenende 97 Millionen US-Dollar im Inland und 120,4 Millionen US-Dollar im Ausland ein und stellte damit einen neuen Allzeitrekord für ein Biopic auf. Variety berichtete, dass das inländische Einspielergebnis den bisherigen Rekord von „Straight Outta Compton“ übertraf, während das internationale Gesamtergebnis die Marken von „Oppenheimer“ und „Bohemian Rhapsody“ übertraf.wsj+1
In Indien schnitt der Film ebenfalls gut ab und spielte in den ersten zwei Tagen in über 3.000 Vorstellungen netto etwa 5,50 Crore ₹ ein, was ihn zum stärksten Start für ein musikalisches Biopic im Land macht.sacnilk+1
Khan ist nicht die Einzige, die den Film verteidigt. Auch der erfahrene Schauspieler Anupam Kher lobte die Leistung von Jaafar Jackson und bezeichnete das Erlebnis, das Biopic zu sehen, als „Magie“. Familienmitglieder von Jackson, darunter TJ und Taj Jackson, stellten sich vor der Veröffentlichung hinter ihren Cousin, wobei TJ in den sozialen Medien schrieb: „Die Welt wird daran erinnert werden oder lernen, wer MJ wirklich war.“people+1
Dennoch hat die Kluft zwischen der Aufnahme durch Kritiker und Publikum die Debatte angeheizt. Einige Kommentatoren auf Khans Beitrag argumentierten, der Film behandle wichtige Ereignisse in Jacksons Leben „wie eine Einkaufsliste“, ohne sich sinnvoll mit Fragen der Rasse oder den Kontroversen auseinanderzusetzen, die seine Karriere überschatteten. Andere wiesen darauf hin, dass die Messlatte für Jaafar Jackson genauso hoch liegen würde, wenn Austin Butler für „Elvis“ keinen Oscar gewonnen hätte.ndtv