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imdb+2.imdb+1.imdb+2.hollywoodreporter+1.hollywoodreporter.Annemarie Jacirs historisches Epos "Palestine 36" gewann am Mittwoch den prestigeträchtigen Tokyo Grand Prix beim 38. Internationalen Filmfestival Tokio und unterstreicht damit das ohnehin schon erfolgreiche Jahr des palästinensischen Kinos. Der Film, der den Arabischen Aufstand von 1936 gegen die britische Kolonialherrschaft in Palästina thematisiert, erhielt die höchste Auszeichnung des Festivals sowie ein Preisgeld von 3 Millionen JPY (ca. 19.545 USD).imdb+2
Der Sieg in Tokio folgt auf die gefeierte Aufnahme des Films beim Toronto International Film Festival, wo er lange Standing Ovations erhielt, und festigt seine Position als offizieller Beitrag Palästinas für die Oscar-Verleihung 2026 in der Kategorie „Bester internationaler Film“.imdb+1
Die Preisverleihung des Festivals präsentierte vielfältiges internationales Filmschaffen, wobei Zhang Lus "Mothertongue" als bedeutender Anwärter in mehreren Kategorien hervorging. Das chinesische Drama über eine kämpfende Schauspielerin, die in ihre Heimatstadt in Sichuan zurückkehrt, brachte Zhang Lu den Preis für die beste Regie ein, den er sich mit den italienischen Filmemachern Alessio Rigo de Righi und Matteo Zoppis für ihren Western "Heads or Tails?" teilte. "Mothertongue" sicherte sich zudem den Preis für den besten Schauspieler für die Leistung von Wang Chuanjun.imdb+3
Laut The Hollywood Reporter ging der Spezialpreis der Jury an Rithy Panhs Dokumentarfilm "We Are the Fruits of the Forest", eine kambodschanisch-französische Produktion, die das Leben der Bunong untersucht, einer indigenen Gemeinschaft, die vom Klimawandel bedroht ist. Der Dokumentarfilm, der in Tokio Weltpremiere feierte, erhielt 500.000 JPY (3.255 USD).variety+2
Die Preise wurden von einer fünfköpfigen Jury unter der Leitung von Carlo Chatrian, dem ehemaligen künstlerischen Leiter der Filmfestivals von Locarno und Berlin, vergeben. Auf einer Pressekonferenz während des Festivals betonte Chatrian die schwierige Vertriebslage für das unabhängige Kino und merkte an, dass die meisten Festivalbeiträge derzeit keine Vertriebsverträge hätten.variety+1
Der Jury gehörten außerdem namhafte Persönlichkeiten wie der japanische Schauspieler und Regisseur Takumi Saitoh, die chinesische Regisseurin Vivian Qu, der französische Filmeditor Matthieu Laclau und die taiwanesische Schauspielerin Gwei Lun-mei an. Ihre Anerkennung für "Palestine 36" unterstreicht den künstlerischen Wert und die historische Bedeutung des Films, insbesondere angesichts Jacirs achtjährigem Entwicklungsprozess und der Auseinandersetzung des Films mit einem entscheidenden Moment, der laut der Regisseurin gegenüber Variety „den Grundstein für alles legte, was folgte“.deadline+2