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straitstimes.com+1.morningstar.com+1.ca.investing.com+1.Die Aktien der SoftBank Group fielen am Donnerstag, den 5. November, in Tokio stark. Zwei Faktoren belasteten die Aktie gleichzeitig. Arm Holdings , die Chipdesign-Einheit des Unternehmens, gab einen Ausblick heraus, der die Investoren enttäuschte, und Berichten zufolge hatte China den 5,4 Milliarden Dollar schweren Kauf der Robotiksparte von ABB durch SoftBank blockiert. Die Aktie lag bereits vor dem Bericht der Financial Times etwa 5 Prozent im Minus und schloss laut The Straits Times mit einem Abschlag von 6,8 Prozent.straitstimes.com Der Deal war ein zentraler Bestandteil von Masayoshi Sons Vorstoß in die physische KI, bei der Roboter mit künstlicher Intelligenz kombiniert werden. China ist der größte Markt der Robotiksparte, und mehr als 90 Prozent der Roboter, die an chinesische Kunden verkauft werden, werden laut Financial Times in China hergestellt.ftchinese.com ## Veto aus Peking Chinas Nationale Entwicklungs- und Reformkommission, die für die Sicherheit der Lieferketten zuständig ist, teilte SoftBank kürzlich mit, dass sie den Deal blockieren werde, berichtete die FT. Regulierungsbehörden waren besorgt, dass Robotikdaten ins Ausland gelangen und zum Training von KI-Modellen verwendet werden könnten, einschließlich derer von OpenAI, an dem SoftBank maßgeblich beteiligt ist, berichtete Reuters unter Berufung auf die FT. Die Prüfung untersuchte auch genau die chinesischen Lieferketten von ABB und forderte, dass ein Teil der Produktion in China verbleibt, berichtete Swissinfo.swissinfo.ch+2 ABB bestätigte später, dass ihnen mitgeteilt wurde, dass Chinas Büro für den Arbeitsmechanismus zur Überprüfung der Sicherheit ausländischer Investitionen den Erwerb des ABB-Robotikgeschäfts in China untersagt habe. ABB erklärte, die beiden Unternehmen stünden in engem Dialog und arbeiteten konstruktiv an dem Deal, hieß es in einem Dow-Jones-Bericht von Morningstar. SoftBank versucht laut FT zu klären, was schiefgelaufen ist und ob ein erneuter Antrag gestellt werden kann. Der Deal wurde im Oktober 2025 zu einem Unternehmenswert von 5,375 Milliarden Dollar vereinbart. Die Europäische Kommission hatte ihn im März ohne Auflagen genehmigt, wie InvestingLive anmerkte. Die ABB-Aktie fiel ebenfalls im morgendlichen Handel in Zürich, berichtete The Straits Times.ftchinese.com+3 ## Arm-Prognose bleibt hinter Erwartungen zurück Die Ergebnisse von Arm für das zweite Geschäftsquartal übertrafen die Prognosen. Das Unternehmen erzielte einen bereinigten Gewinn von 52 Cent pro Aktie bei einem Umsatz von 1,44 Milliarden Dollar. Die Prognose für das dritte Quartal entsprach jedoch nur in etwa den Erwartungen: ein Umsatz von rund 1,54 Milliarden Dollar und ein bereinigter Gewinn von etwa 56 Cent pro Aktie. Die Aktie fiel am Mittwoch nachbörslich, berichtete Investing.com. SoftBank besitzt etwa 90 Prozent von Arm, und Arm ist der größte Teil des Nettovermögens von SoftBank, sodass sich selbst kleine Kursrückgänge bei Arm direkt auf die Muttergesellschaft auswirken, merkte Investing.com an.ca.investing.com+1 ## Breiterer KI-Abverkauf Der breitere Markt erhöhte den Druck zusätzlich. KI- und Chip-Aktien wurden verkauft, nachdem die Demokraten bei den US-Zwischenwahlen die Kontrolle über beide Kammern des Kongresses gewonnen hatten und die Partei eine genauere Prüfung von KI und Rechenzentren signalisiert hatte, berichtete Investing.com. Der Nikkei 225 fiel stark, wobei KI-nahe Aktien wie Advantest und Tokyo Electron hohe Verluste verzeichneten. Der breitere Topix stieg, da niedrigere Ölpreise anderen japanischen Aktien halfen, so Investing.com.ca.finance.yahoo.com+1