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reuters.finance.yahoo+1.tradingview+1.Tencent Holdings hat einen fünfjährigen Mietvertrag mit Oracle unterzeichnet, der den Zugriff auf etwa 100.000 fortschrittliche Chips für künstliche Intelligenz in Oracle-Rechenzentren in Südostasien ermöglicht, berichtet die Financial Times unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Chips sind in China nicht erhältlich. Dem Bericht zufolge hat der Deal ein Volumen von etwa 7 Milliarden Dollar und ist Tencents größter Mietvertrag im Ausland. Tencent soll etwa 30 Prozent der Gesamtsumme im Voraus gezahlt haben.finance.yahoo+2
Der Deal verdeutlicht, wie stark Chinas größte Technologieunternehmen im Ausland nach Rechenleistung suchen. Chinesische Firmen können die modernsten Chips nicht direkt kaufen, und die US-Exportkontrollen werden immer strenger, doch die US-Regeln erlauben es ihnen weiterhin, diese Kapazitäten in Rechenzentren außerhalb Chinas zu mieten.tradingview+1
Tencent hat dem Mietvertrag in diesem Jahr zugestimmt. Er umfasst mehrere Oracle-Standorte in ganz Südostasien. Investing.com, das über die Berichterstattung der FT zusammenfasste, erklärte, dass die Vorauszahlung den freien Cashflow von Tencent in den Ergebnissen des zweiten Quartals belastet habe. Reuters teilte mit, dass der Bericht nicht sofort verifiziert werden konnte. Keines der Unternehmen reagierte auf Anfragen von Reuters um Stellungnahme. Weder Tencent noch Oracle haben den Deal öffentlich bestätigt.nation+2
Tencent plant, die Kapazität für die Entwicklung seiner KI-Modelle und agentenbasierten Tools zu nutzen. Das Unternehmen hat seine Infrastrukturausgaben im letzten Jahr erhöht und baut KI-Agenten in sein Ökosystem ein, einschließlich WeChat, das mehr als 1,4 Milliarden Nutzer hat.tradingview+1
Dem Bericht zufolge haben ein Mangel an Rechenkapazitäten im Inland und strengere US-Exportkontrollen chinesische Tech-Gruppen dazu veranlasst, sich im Ausland umzusehen. Tencent schließt sich nun ByteDance und der Alibaba Group an, die weiterhin zu den größten Kunden von Rechenzentren in Südostasien gehören. Laut FT hat die starke Nachfrage nach Kapazitäten im Ausland die Preise in die Höhe getrieben und zu längeren Mietlaufzeiten sowie höheren Vorauszahlungen geführt.tradingview+1
Chinas heimische Chiphersteller haben Schwierigkeiten, Schritt zu halten. Ein Mangel an Arbeitsspeicher mit hoher Bandbreite hat die Produktionskapazität für Huaweis Ascend-Chips begrenzt.startupfortune
Die Oracle-Aktie stieg nach dem Bericht am späten Mittwoch im nachbörslichen Handel. Investoren waren besorgt über die Abhängigkeit von Oracle von OpenAI, den schuldenfinanzierten Ausbau der Rechenzentren und die Frage, ob das Unternehmen seinen großen Auftragsbestand in Umsatz umwandeln kann. Der Tencent-Vertrag könnte dazu beitragen, das Risiko auf mehr Kunden zu verteilen. Diese Bedenken verstärkten sich letzte Woche, als Oracle eine Force-Majeure-Klausel im Zusammenhang mit Project Jupiter, seinem geplanten KI-Campus in New Mexico, geltend machte. Die Oracle-Aktie ist in diesem Jahr bisher um fast 30 Prozent gefallen.tradingview