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japantimes+1reuterseuronews+1Die Trump-Administration hat rechtlich bindende Verpflichtungen eingegangen, fast die gesamten 400 Millionen Dollar auszugeben, die der Kongress als Militärhilfe für die Ukraine bewilligt hat. Damit wird sichergestellt, dass die Mittel nicht mit dem Ende des Haushaltsjahres am 30. September verfallen, wie drei mit dem Plan vertraute Quellen gegenüber Reuters erklärten.japantimes+1
Bis Anfang dieser Woche waren 307 Millionen Dollar der Mittel aus der Ukraine Security Assistance Initiative (USAI) bereits gebunden, und die Regierung plant, die verbleibenden 93 Millionen Dollar vor Ablauf der Frist festzulegen. Das Pentagon, das das USAI-Programm beaufsichtigt, lehnte eine Stellungnahme ab.straitstimes+1
Dieser Schritt beendet monatelange Ungewissheit darüber, ob die Gelder überhaupt ausgegeben würden. Im Juli berichtete Reuters Thomson Reuters Corporation , dass die Regierung dem Kongress mitgeteilt habe, sie werde die Lieferung der 400 Millionen Dollar an Unterstützung erst im Haushaltsjahr 2029 abschließen, obwohl der Ukraine kritisch die Waffen fehlten, um russische Raketenangriffe abzuwehren. Der Zeitplan deutete darauf hin, dass die Mittel zwar im Haushaltsjahr 2026 gebunden würden, die endgültige Lieferung jedoch noch Jahre länger dauern würde.reuters
Die Zusage der Hilfe erfolgte parallel zu einer weiteren Entwicklung. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte am Freitag, Trump habe eine endgültige Entscheidung getroffen, der Ukraine Lizenzen zur Produktion von Patriot-Luftabwehrraketen zu erteilen, einem System, das für das Abfangen russischer ballistischer Raketen entscheidend ist.abcnews4+1
"Bei unserem letzten Treffen betonte Präsident Trump gegenüber mir, dass ja, ich habe eine endgültige Entscheidung getroffen. Die Ukraine wird Lizenzen für die Produktion von Patriot-Raketen erhalten", sagte Selenskyj laut Euronews in einer Sprachnachricht an Journalisten. Die Ankündigung folgte auf ihr Treffen am Rande der UN-Generalversammlung Anfang der Woche.euronews
Außenminister Marco Rubio hatte zuvor gewarnt, dass der Ausbau der Produktion selbst mit einer Lizenz mehrere Jahre in Anspruch nehme, um die entsprechenden Fabriken zu errichten. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow reagierte darauf mit der Aussage, Russland beobachte "sehr genau", welche Länder die Ukraine mit Waffen und Produktionslizenzen versorgen, so die türkische Nachrichtenagentur Anadolu Agency.aa+1
Selenskyj gab zudem bekannt, dass die USA neue technische Gespräche mit der Ukraine und Russland vorgeschlagen haben, wobei die Vereinigten Arabischen Emirate als potenzieller Ort für ein trilaterales Treffen in Betracht gezogen werden. Er sagte, die Verhandlungsteams würden europäische Verbündete unterrichten, während US-Beamte mit Russland sprächen, und die Seiten würden in etwa 10 Tagen mit Ergebnissen zurückkehren. Es war zunächst unklar, ob Russland einer Teilnahme zugestimmt hat.abcnews4