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openai+1openai+1bbcOpenAI gab am Mittwoch bekannt, dass es der ukrainischen Regierung kostenlosen Zugang zu seinem KI-gestützten Cyberabwehrprogramm Daybreak gewähren wird, um zivile Infrastrukturen vor anhaltenden russischen Cyberangriffen zu schützen. Die Initiative, die am Rande der UN-Generalversammlung in New York vorgestellt wurde, umfasst den Zugang zum GPT-5.6 Sol-Modell des Unternehmens.openai+1
In Zusammenarbeit mit dem ukrainischen Ministerium für digitale Transformation wird OpenAI ukrainische Cyber-Teams mit Werkzeugen ausstatten, um Software-Schwachstellen zu identifizieren, verdächtige Aktivitäten zu untersuchen sowie Korrekturen schneller zu entwickeln und zu testen. Die Ankündigung wurde gemeinsam von Dmytro Kushneruk, dem ukrainischen Generalkonsul in San Francisco, und Sasha Baker, der Leiterin der nationalen Sicherheitspolitik bei OpenAI, gemacht.openai
"Die Ukraine steht bereits an der Frontlinie, und ihre Verteidiger brauchen jetzt Unterstützung", sagte Baker. "Wir möchten ihnen leistungsfähigere Werkzeuge an die Hand geben, damit sie Schwachstellen finden und beheben sowie die kritischen Netzwerke schützen können, von denen die Menschen abhängig sind."openai
Das nationale ukrainische Team für die Reaktion auf Cybervorfälle, CERT-UA, bearbeitete im Jahr 2025 fast 6.000 Cybervorfälle, ein Anstieg von 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr, laut dem Seeking Alpha-Bericht auf TradingView. Diese Angriffe richteten sich gegen Krankenhaussysteme, den Energiesektor und Telekommunikationsnetze – Infrastrukturen, auf die Millionen von Ukrainern täglich angewiesen sind.bbc+2
Die Ukraine ist nicht das erste Land, das die Cyberabwehr-Tools von OpenAI erhält. Das Unternehmen hat bereits Verteidigern in Frankreich, Deutschland, Polen und anderen europäischen Nationen Zugang gewährt. Die EU-Cybersicherheitsagentur ENISA nutzte die Modelle von OpenAI, um Schwachstellen in der Software von EU-Institutionen zu identifizieren, die seitdem alle behoben wurden. In Polen nutzte die nationale Cyberbehörde CERT Polska die Modelle, um sechs Fehler in Router-Software von Drittanbietern zu entdecken, woraufhin der Anbieter Korrekturen veröffentlichte.thenextweb+1
Die Ankündigung erfolgt inmitten zunehmender Beweise dafür, dass KI im Russland-Ukraine-Konflikt als Waffe eingesetzt wird. Anthropic berichtete Anfang des Monats, dass seine Claude-Plattform offenbar von russischen Entwicklern genutzt wurde, um Software für Kamikaze-Drohnen zu erstellen, wobei die Gruppe VPNs verwendete, um geografische Beschränkungen zu umgehen.yahoo+1
Rafe Pilling, Senior Director für Threat Intelligence bei Sophos, sagte gegenüber der BBC, dass russische offensive Cyberoperationen seit 2014 "ein zentraler Bestandteil" der Aggression des Kremls gegen die Ukraine seien, und bezeichnete jede Initiative, die die Verteidigung der Ukraine stärke, als "eine willkommene Entwicklung". Jamie MacColl vom Royal United Services Institute merkte an, dass westliche Tech-Firmen die Ukraine teilweise aus altruistischen Gründen unterstützen, aber auch, weil sie "sehr wertvolle Daten und Erkenntnisse aus einem aktiven Konflikt gewinnen".bbc+1
George Osborne, Leiter von OpenAI für Länder, ordnete die Bemühungen als untrennbar vom breiteren Krieg ein: "Den Schutz ziviler Infrastruktur bedeutet, sie sowohl gegen physische als auch gegen digitale Angriffe zu verteidigen, damit die Menschen weiterhin leben, arbeiten und auf wesentliche Dienste zugreifen können."openai