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dubaichronicle+1dmarketforcesforbesindia+1Die Weltwirtschaft stabilisiert sich nach Monaten sinkender Erwartungen, doch die fiskalische Schlagkraft, die Regierungen seit 2020 durch aufeinanderfolgende Krisen geholfen hat, schwindet, so eine Umfrage des World Economic Forum, die am Dienstag bei den Sustainable Development Impact Meetings in New York veröffentlicht wurde.dubaichronicle+1
Der Chief Economists' Outlook vom September ergab, dass 56 % der befragten Ökonomen für die nächsten 12 Monate stabile oder verbesserte globale Aussichten erwarten, eine deutliche Kehrtwende gegenüber Mai, als 89 % eine Abschwächung prognostizierten. Die Verbesserung ist jedoch mit begrenztem Vertrauen in ihre Dauerhaftigkeit verbunden. Fast alle Befragten (97 %) nannten geopolitische Konflikte als Unsicherheitsfaktor, und 58 % erwarten Korrekturen bei den Vermögenspreisen.publicnow
Der Bericht identifiziert eine strukturelle Verschiebung bei den Quellen wirtschaftlicher Resilienz. Seit 2020 wurde fiskalische Unterstützung von 69 % der Ökonomen als wichtigster Faktor für die Fähigkeit der Weltwirtschaft genannt, Schocks abzufedern. Nur 28 % erwarten, dass sie im kommenden Jahr eine ähnliche Rolle spielen wird.dmarketforces
"Staatliche Unterstützung spielte eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung aufeinanderfolgender Krisen, aber der fiskalische Spielraum wird künftig wahrscheinlich begrenzter sein", sagte Attilio Di Battista, Leiter für Wirtschaftswachstum und Transformation beim World Economic Forum. "Die Priorität liegt nun darauf, die Grundlagen der Resilienz zu stärken, bevor der nächste Schock eintritt."dmarketforces
Zukünftige Widerstandsfähigkeit soll stattdessen von flexiblen Lieferketten, technologischer Innovation und der Anpassung der Energiemärkte abhängen, wobei die USA und China als am besten positioniert gelten, um Schocks zu überstehen.dmarketforces
Indien hat unter allen untersuchten Regionen die stärksten Wachstumsaussichten: 74 % der Chefökonomen erwarten für die nächsten 12 Monate ein starkes oder sehr starkes Wachstum, gegenüber 52 % im Mai. Laut Forbes India News Corp wurde die Umfrage abgeschlossen, bevor Indiens jüngste BIP-Daten ein Wachstum von 7,8 % im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 zeigten, was zu Aufwärtskorrekturen durch Moody's und mehrere inländische Prognostiker führte.forbesindia
Die Wachstumsaussichten haben sich auch für Südostasien, Zentralasien und die USA verbessert. Chinas Aussichten haben sich eingetrübt, wobei etwa jeder dritte Ökonom ein schwaches Wachstum erwartet, während Europa die schwächste Region bleibt, in der 61 % eine schwache oder sehr schwache Performance erwarten.dmarketforces
Die Haushaltskosten werden voraussichtlich steigen, angeführt von Lebensmitteln (88 % der Befragten), Strom (83 %) und Transport (77 %), während die Realeinkommen in den meisten Regionen außerhalb Südostasiens und Indiens stagnieren oder sinken dürften.forbesindia+1
In Bezug auf künstliche Intelligenz erwarten 97 % der Befragten eine zunehmende Verbreitung und 69 % rechnen mit signifikanten Produktivitätsgewinnen. Dennoch gehen 79 % davon aus, dass der Ausbau von Rechenzentren auf Widerstand in der lokalen Bevölkerung stoßen wird, und eine Mehrheit erwartet, dass dies die Strom- und Wasserpreise in die Höhe treibt, ohne eine große Anzahl an Arbeitsplätzen zu schaffen. Das KI-Rennen zwischen China und den USA dürfte sich verengen, wobei 69 % vorhersagen, dass chinesische Large Language Models den Rückstand innerhalb eines Jahres aufholen werden.dmarketforces