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bastillepost+1jfeeddailysabahDas zentrale Militärkommando des Iran sprach am Sonntag eine umfassende Drohung aus und warnte, dass alle amerikanischen Stützpunkte und Interessen im Nahen Osten im Falle einer neuen Angriffswelle der USA gegen die Islamische Republik Ziel „anhaltender, wirksamer und schmerzhafter Angriffe“ würden.
Das zentrale Hauptquartier Chatam al-Anbiya erklärte in einer im Staatsfernsehen ausgestrahlten Stellungnahme, man habe Geheimdienstinformationen erhalten, wonach Washington beschlossen habe, die Militäroperationen gegen den Iran „mit grünem Licht einiger Länder der Region“ nach „einem gemeinsamen Treffen in einem europäischen Land“ wieder aufzunehmen. Das Kommando warnte, dass Staaten der Region, die mit einer US-Offensive kooperieren, als „Mitschuldige betrachtet“ würden und „keine Zurückhaltung oder Nachsicht mehr von den mächtigen Streitkräften des Iran erwarten können“.bastillepost+2
Die Drohung erfolgt vor dem Hintergrund einer breiteren regionalen Instabilität. Die US-Botschaft in Israel gab am Sonntag eine ungewöhnliche Sicherheitswarnung für amerikanische Staatsbürger heraus. Sie verwies auf die eskalierenden Spannungen zwischen den vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen und Saudi-Arabien und warnte vor dem „Potenzial für eine unerwartete Eskalation“ im gesamten Nahen Osten. Die Botschaft riet US-Bürgern, den Flughafenbetrieb und die Aktivitäten der Fluggesellschaften zu beobachten, und warnte, dass diplomatische Vertretungen und Unternehmen der USA weltweit ins Visier genommen werden könnten.jfeed
Trotz der kriegerischen Rhetorik signalisierten hochrangige iranische Beamte die Bereitschaft, zu einem im Juni mit Washington vereinbarten Rahmenabkommen zurückzukehren. Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf, der als Chefunterhändler des Iran fungiert, bestätigte, dass Teherans Bedingungen für ein Ende des Konflikts den USA über Vermittler übermittelt wurden. Mohsen Rezaei, Generalsekretär des Nationalen Sicherheitsrates des Iran, erklärte gegenüber Al Jazeera, zu den Forderungen des Iran gehörten „ein Ende des Krieges an allen Fronten, die Freigabe unserer eingefrorenen Gelder und ein Ende der Seeblockade“ sowie eine formelle Einstellung der Kämpfe zwischen den Huthis und Saudi-Arabien.dailysabah
Das Rahmenabkommen vom Juni, in dem sich der Iran verpflichtete, die freie Durchfahrt durch die Straße von Hormus im Austausch für die Aufhebung einer US-Seeblockade und das Auftauen iranischer Vermögenswerte zu garantieren, scheiterte, nachdem die anfängliche 60-tägige Verhandlungsfrist ohne Ergebnis verstrichen war. Der pakistanische Innenminister Mohsin Naqvi sollte am Sonntag zu bilateralen Gesprächen im Rahmen der laufenden Vermittlungsbemühungen in Teheran eintreffen, wobei auch Katar als Kanal zur US-Regierung dient.dailysabah
Das iranische Geheimdienstministerium gab am Sonntag bekannt, es habe in den Provinzen Alborz, Kerman und West-Aserbaidschan drei Zellen ausgehoben, die angeblich Verbindungen zu den USA und Israel hatten. Unabhängig davon richteten die iranischen Behörden einen Mann hin, dem vorgeworfen wurde, dem israelischen Geheimdienst Informationen über Militärstützpunkte geliefert zu haben, nachdem bereits im August zwei ähnliche Hinrichtungen stattgefunden hatten.bastillepost