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space+1space+1reportChinas Raumfahrtsektor hat in der vergangenen Woche eine beeindruckende Demonstration von Kapazität und Vielfalt geliefert: Zwischen dem 15. und 17. September wurden in rund 45 Stunden vier verschiedene orbitale Raketen ins All geschickt, gefolgt von zwei weiteren Starts bis zum 21. September. Damit stieg die Zahl der erfolgreichen Missionen in weniger als einer Woche auf insgesamt sechs.space+1
Diese hohe Aktivität unterstreicht sowohl das steigende Tempo der chinesischen Startaktivitäten als auch die wachsende Rolle privater Unternehmen neben den staatlichen Programmen. Das Land strebt für das Jahr 2026 ein Ziel von mehr als 140 orbitalen Starts an.keeptrack
Die Serie begann am Dienstag, dem 15. September, als die Zhuque-2E Y7 von LandSpace, eine mit Methan und flüssigem Sauerstoff betriebene Rakete, vom Kosmodrom Jiuquan abhob und zehn Satelliten für die Breitband-Megakonstellation Qianfan aussetzte. Weniger als 16 Stunden später startete die Gravity-1 von Orienspace, eine kompakte Feststoffrakete, die als die leistungsstärkste ihrer Art weltweit gilt, neun weitere Qianfan-Satelliten von einer Plattform vor der Küste von Shanghai. Mit diesen beiden Missionen stieg die Gesamtzahl der gestarteten Qianfan-Satelliten auf 256.youtube+3
Am Donnerstag, dem 17. September, brachte eine staatlich gebaute Langer Marsch 12 vom Weltraumbahnhof Wenchang auf der Insel Hainan neun Satelliten für die SatNet-Breitbandkonstellation im erdnahen Orbit ins All. Etwa zwei Stunden später startete eine Kuaizhou-11 von Jiuquan mit zwei kommerziellen Fernerkundungssatelliten.space+2
China setzte seine Startserie fort. Am Samstag, dem 19. September, hob eine Langer-Marsch-2D-Rakete vom Satellitenstartzentrum Taiyuan ab und brachte vier von GalaxySpace entwickelte PIESAT-2-Radar-Satelliten (SAR) ins All. Dies war der 668. Flug der Langer-Marsch-Raketenfamilie. Am Sonntag beförderte eine Kinetica-1-Rakete von Jiuquan aus neun weitere Satelliten in die Umlaufbahn und schloss damit die Serie von sechs Starts mit einer makellosen Erfolgsbilanz ab.qazinform+2
Keine der sechs Raketen versuchte eine Landung der Erststufe, doch China hat in diesem Bereich in den letzten Monaten Fortschritte erzielt. Sowohl die Zhuque-3 von LandSpace als auch die staatlich entwickelte Langer Marsch 10B haben seit Mitte 2026 bei orbitalen Missionen erfolgreich Erststufen gelandet. Bislang hat noch kein chinesischer Booster eine zweite orbitale Mission absolviert, Branchenbeobachter erwarten diesen Meilenstein jedoch in Kürze.space
Das Tempo dieser Woche verdeutlichte die enorme Bandbreite der chinesischen Startinfrastruktur: Sie reicht von staatlichen bis hin zu kommerziellen Betreibern, umfasst feste und flüssige Treibstoffe sowie Startplätze an Land und auf See. China treibt damit den Aufbau zweier konkurrierender Breitband-Megakonstellationen voran, die zusammen fast 28.000 Satelliten umfassen sollen.report+1