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reuters+1channelnewsasia+1googlecloudpresscornerGoogles Mutterkonzern Alphabet hat am Mittwoch Pläne angekündigt, in den nächsten zwei Jahren mindestens 13 Milliarden Euro (15,1 Milliarden US-Dollar) in die Infrastruktur für künstliche Intelligenz in Finnland zu investieren. Dies ist die bisher größte Einzelinvestition des Unternehmens in Europa.reuters+1
Der Deal umfasst auch Googles ersten Kernkraftvertrag außerhalb der USA: eine 22-jährige Vereinbarung mit dem finnischen Energieunternehmen Fortum über den Kauf von bis zu 50 % der Energieerzeugung des Kernkraftwerks Loviisa.channelnewsasia+1
Die für 2027 und 2028 geplanten Investitionen werden den Ausbau des bestehenden Google-Rechenzentrums in der südöstlichen Stadt Hamina sowie den Bau von drei neuen Anlagen in Kajaani, Vaala und Muhos finanzieren. Die Infrastruktur wird Google-Dienste wie Gemini, Suche, Maps und YouTube antreiben.googlecloudpresscorner+2
Google schätzt, dass die Bauphase durchschnittlich 3,6 Milliarden Euro jährlich zum finnischen BIP beitragen und landesweit mehr als 37.000 Arbeitsplätze unterstützen wird, davon rund 16.000 im Bausektor. Nach der Inbetriebnahme sollen die Anlagen jährlich rund 7.000 Arbeitsplätze sichern, wobei die Durchschnittslöhne 24 % über dem Median Finnlands liegen.freemalaysiatoday+1
"Die Entscheidung von Google ist ein klarer Beweis für unsere Stärken", sagte der finnische Premierminister Petteri Orpo bei der Ankündigung am Mittwoch in Helsinki. "Das bedeutet Arbeitsplätze, viele Arbeitsplätze für die Menschen in ganz Finnland."helsinkitimes
Die Kernkraftvereinbarung mit Fortum bietet die langfristige Einnahmensicherheit, die zur Unterstützung eines Programms zur Laufzeitverlängerung des Kraftwerks Loviisa erforderlich ist. Das Kraftwerk deckt derzeit 10 % des finnischen Strombedarfs ab und könnte laut einer Erklärung von Google ohne die Investition nicht über 2030 hinaus betrieben werden. Die beiden Unternehmen unterzeichneten außerdem eine Absichtserklärung zur Prüfung neuer Kernkraftkapazitäten am Standort Loviisa. Die Fortum-Aktie stieg nach der Ankündigung um 10 %.channelnewsasia+1
Neben der Kernkraft umfassen die Energiepläne von Google Stromabnahmeverträge für Onshore-Windkraft, wodurch sich die gesamte neue Windkapazität in Finnland auf 629 MW erhöht, sowie ein 94-Megawatt-Batteriesystem in der Nähe von Kajaani, das Ende 2027 in Betrieb genommen werden soll.googlecloudpresscorner
Das kalte Klima Finnlands, die reichliche Verfügbarkeit von kohlenstoffarmem Strom und das stabile regulatorische Umfeld haben das Land zu einem Magneten für Investitionen in Rechenzentren von Unternehmen wie Microsoft und ByteDance gemacht. Google ist seit 2009 in Finnland tätig, als das Unternehmen eine ehemalige Papierfabrik in Hamina in ein Rechenzentrum umwandelte, und hat dort in den letzten 15 Jahren 4,5 Milliarden Euro investiert.reuters+1
Alphabet hat in diesem Jahr seine Prognose für die weltweiten Investitionsausgaben auf 195 bis 205 Milliarden US-Dollar angehoben, da sich der Konzern ein Rennen beim Ausbau von Rechenkapazitäten liefert. Ruth Porat, Präsidentin und Chief Investment Officer von Alphabet, bezeichnete die Finnland-Vereinbarung als "einen wirklich wichtigen Grundstein für alles, was wir hier tun."channelnewsasia+1