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mezha+1english.nv+1globalbankingandfinanceRussische Streitkräfte haben in der Nacht zum 13. August den größten ukrainischen Donauhafen Ismajil angegriffen, wobei die Hafeninfrastruktur ins Visier genommen und ein Brand ausgelöst wurde, wie die Bezirksverwaltung von Ismajil mitteilte.mezha+1
Der Angriff erfolgte einen Tag nach einem groß angelegten ukrainischen Drohnenangriff auf Noworossijsk, Russlands wichtigstem Getreideexporthafen am Schwarzen Meer. Dabei wurden zwei große Getreideterminals beschädigt und gezwungen, ihren Betrieb einzustellen. Die gegenseitigen Angriffe auf die landwirtschaftliche Infrastruktur unterstreichen eine sich verschärfende Kampagne beider Seiten zur Störung des gegnerischen Rohstoffhandels.english.nv+1
Die ukrainische Luftwaffe entdeckte ab Mitternacht Gruppen russischer Angriffsdrohnen, die Kurs auf die Region Odesa nahmen. Nach 1:12 Uhr Ortszeit wurden Drohnen nahe Ismajil gesichtet. Die Militärverwaltung des Bezirks Ismajil bestätigte, dass „der Gegner die Hafeninfrastruktur getroffen“ habe und dass „infolge des Angriffs Schäden entstanden und ein Feuer ausgebrochen“ sei. Einsatzkräfte des staatlichen Katastrophenschutzes wurden entsandt, um den Brand zu löschen und die Schäden zu begutachten.newsukraine.rbc+1
Ismajil liegt nahe der rumänischen Grenze im Süden der Region Odesa und ist der größte ukrainische Hafen an der Donau sowie ein kritischer Transportweg für den Export von Getreide und anderen Rohstoffen. Der Hafen gewann nach dem Rückzug Russlands aus dem Schwarzmeer-Getreideabkommen im Jahr 2023 an strategischer Bedeutung, was die Ukraine zwang, einen Großteil ihres Agrarhandels über die Donau-Wasserstraßen abzuwickeln.globalbankingandfinance
Das rumänische Verteidigungsministerium erklärte, es habe zwei Kampfjets aufsteigen lassen, nachdem sich ein Luftziel etwa 10 Minuten lang im nationalen Luftraum befunden hatte, bevor es in Richtung Ukraine abzog. Der Vorfall reiht sich in eine Serie russischer Drohneneindringlinge in rumänisches Territorium ein. Ende Juli schoss Rumänien innerhalb von drei Tagen drei mutmaßliche russische Drohnen ab, wobei Präsident Nicusor Dan die Luftraumverletzungen als „unzulässig und unerträglich“ bezeichnete.abcnews+1
Der Angriff auf Ismajil folgte auf den ukrainischen Schlag gegen Noworossijsk am 12. August, bei dem Drohnen, Neptun-Raketen und unbemannte Boote den Marinestützpunkt und Getreideanlagen ins Visier nahmen. Die beiden beschädigten Getreideterminals verfügen laut Reuters über eine gemeinsame jährliche Exportkapazität von 15,6 Millionen Tonnen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte, dass die Operation auf den Marinestützpunkt abzielte.instagram+3
Der gegenseitige Schlagabtausch auf die Hafeninfrastruktur droht die Getreideströme im Schwarzen Meer weiter zu stören, und das zu einem Zeitpunkt, an dem die globalen Rohstoffmärkte weiterhin empfindlich auf Versorgungsengpässe aus der Region reagieren.